Diese Website nutzt Cookies, um gewisse Funktionen gewährleisten zu können. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie unseren Datenschutz-Richtlinien zu.
Nachrichten und Informationen zu Test- und Messtechnik für Elektronik in Entwicklung, Produktion und Service.  

Newsletter abonnieren

Alle 14 Tage alle News im Überblick
captcha 
Bitte geben Sie auch den angezeigten Sicherheitscode ein.

Aktuelle Test- und Messtechnik-News

Oszilloskop mit bis zu 8 analogen und 32 digitalen Kanälen

Yokogawa DLM5000 MSO03 September 2020 - Mit dem DLM5000 stellt Yokogawa die neue Generation der MSOs vor und erweitert dadurch das bestehende Produktportfolio. Mit neu gestalteter Hardware bietet das DLM5000 wesentliche Verbesserungen in Bezug auf die Performance und Bedienbarkeit. Die Abtastrate wurde im Vergleich zum Vorgängermodell DLM4000 auf 2,5 GS/s verdoppelt. Zur Auswahl stehen ein 4- und 8-Kanal Modell mit Bandbreiten von 350 MHz und 500 MHz.

Das DLM5000 ist ideal geeignet für die Entwicklung leistungsstarker und intelligenter Leistungshalbleitertechnologien, die in modernen Elektrofahrzeugen, Motorsteuerungen und energieeffizienten elektronischen Bauteilen eingesetzt werden.

Anwender aus diesen Bereichen profitieren von der Flexibilität von bis zu acht analogen Kanälen und 32-Bit digitalen Eingängen, den zusätzlichen Mathematik-Kanälen, der optionalen seriellen Bus-Analyse und zahlreichen weiteren Analysefunktionen.

Eine hohe Kanalanzahl ist der wesentliche Vorteil bei der Entwicklung effizienter Elektromotoren. Basierend auf modernen Wechselrichtern erfordert die Entwicklung von Motoren eine mehrkanalige Messung mit hoher Abtastrate. Diese Messherausforderungen benötigen häufig mehr als vier Kanäle, weshalb das DLM5000 bis zu acht analoge Kanäle bietet.

Das DLM5000 ist darüber hinaus passend für den Einsatz bei der Entwicklung von elektronischen Steuergeräten (ECUs) für Mechatronik-Systeme. Bei diesen Anwendungen müssen zahlreiche analoge, digitale und serielle Signale gemessen werden. Mit seinen acht analoge Kanälen und den bis zu 32-Bit digitalen Eingängen (16-Bit Standard / plus 16-Bit optional) und der gleichzeitigen Möglichkeit Protokollanalysen durchzuführen, beschleunigt das DLM5000 die Entwicklung, wenn bspw. vier Kanäle nicht ausreichen.

Um noch mehr Informationen über das Verhalten elektronischer Systeme zu erhalten, ermöglicht die neue Funktion DLMsync, die in Kürze verfügbar sein wird, die Synchronisation von zwei DLM5000 Modellen. Über nur ein spezielles Kabel erfolgt die Takt- und Trigger-Synchronisation der beiden Geräte und erweitert die Kanalzahl auf bis 16 analoge (8 + 8) und 64 digitale Kanäle. Alternativ kann auch eine Misch-Konfiguration von 4- und 8-Kanal Modellen erfolgen und so eine Synchronisation für die Messung von 4 + 4 = 8 Kanälen oder 4 + 8 = 12 Kanälen bereitstellen.

Das DLM5000 verfügt über ein geringes Eigenrauschen, umfangreiche Spannungsbereiche und einer Vielzahl von Echtzeit-Tiefpassfiltern pro Kanal, um eine hohe Signaltreue zu gewährleisten. Ein weiteres Entwicklungsziel war die Benutzerfreundlichkeit für das DLM5000. Es bietet einen großen und reaktionsschnellen 12,1-Zoll-Touchscreen, der einen guten Überblick über die Messkanäle ermöglicht, auch wenn zusätzlich noch Mathematik-Kanäle dargestellt oder bspw. der Zoombereich aktiviert ist. Neben dem Touchscreen stellt das DLM5000 zusätzlich die konventionellen Bedien- und Drehknöpfe bereit, um dem Anwender die Auswahl beider Bedienkonzepte zu bieten.

Der große Speicher des DLM5000 ermöglicht ein gutes Daten-Handling. Mit dem leistungsstarken History-Speicher werden automatisch bis zu 100.000 zuvor erfasste Messungen abgelegt. Gerade bei Signalen, bei denen keine Triggerbedingung greift, bietet die History-Funktion die Erfassung und Analyse selten auftretender Signalformen. Anschließend können die Signale einzeln, überlagert oder in einer Liste mit Zeitstempel angezeigt werden. Zur Analyse stehen Cursor-Messungen, Berechnungen oder statistische Betrachtungen von Parameterwerten zur Verfügung. Weiterhin ist das schnelle Auffinden der gewünschten Signalform in den vielen erfassten Messungen über eine Such- oder Abspielfunktion gewährleistet.

Mit unterschiedlichen Options-Paketen (/F01 bis /F05) für die serielle Busanalyse wie UART, I2C, SPI, CAN, CAN FD, LIN, SENT, CXPI und FlexRay stellt das DLM5000 dedizierte Trigger-Funktionen und eine Echtzeit-Dekodierung zur Verfügung. Es können bis zu vier unterschiedliche Busse mit verschiedenen Geschwindigkeiten gleichzeitig analysiert und individuell in zwei Zoom-Fenstern oder als Analyse-Listen angezeigt werden. Anhand der intelligenten Auto Setup Funktion für die seriellen Busse wird bspw. die Bitrate und die Triggerschwelle automatisch erkannt und ermöglicht dem Anwender somit einen schnellen und einfachen Messeinstieg.

https://tmi.yokogawa.com/



Weitere News zum Thema:

Aktuelle Termine

Messtec & Sensor Masters 2020
verschoben auf 22./23. Sept. 2020
zur Terminübersicht...
EMV-Fachtagung
30. Sep. bis 01. Okt.
zur Terminübersicht...
eMove360 - 2020
20. bis 22. Oktober
zur Terminübersicht...

Banner-Werbung

Social Media

twitter_follow_420x50px