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Aktuelle Test- und Messtechnik-News

Processor Emulation Test für MSP430 Mikrocontroller von Texas Instruments

23. Januar 2012 - GÖPEL electronic hat für die 16-Bit Ultra Low Power MCU der Serie MSP430 mit Spy-by-Wire (SBW) Debug-Interface spezielle VarioTAP-IPs entwickelt. Die Lösung ermöglicht den Einsatz dynamischer Prozessor Emulationstests (PET) zur Erkennung und Diagnose von Hardware-Fehlern auf Board-Level und unterstützt auch die schnelle Programmierung der embedded Flash.

Anwender können nun Prototypen auch ohne spezielle Inbetriebnahme-Software gezielt in Punkto Hardware verifizieren. Weitere Vorteile liegen insbesondere in einer deutlichen Verbesserung der Fehlerabdeckung im Produktionstest und der Einsparung von zusätzlichen Investitionen in andere Test- und Programmierausrüstungen.
„Die jetzt verfügbare Unterstützung des Spy-by-Wire Interfaces ist ein entscheidender Schritt hinsichtlich Verfügbarkeit unserer VarioTAP-Technologie für sämtliche Mikrocontroller der weit verbreiteten MSP430-Serie über das normale JTAG-Interface hinaus“, erklärt Stefan Meißner, Marketing Manager bei GÖPEL electronic. „Dadurch können Anwender unabhängig vom eingesetzten MSP430-Typ stets die gleiche Instrumentierung für Test und Programmierung einsetzen, was im Endeffekt Zeit und Kosten spart und die Produktionsqualität entscheidend steigert.“
Die MSP430 Mikrocontroller sind für geringsten Stromverbrauch optimiert, bieten eine sehr hohe Typenvielfalt mit verschiedensten Peripherien und beruhen auf einer proprietären 16-bit RISC-Architektur. Durch VarioTAP wird der integrierte Prozessor unter Nutzung des standardmäßigen JTAG/SBW-Debug-Ports in einen nativen Design-embedded Test- und Programmier-Controller umfunktioniert. Die als Processor Emulation Test (PET) bezeichnete Strategie ist neben Boundary Scan (IEEE 1149.x) das derzeit modernste Verfahren im Bereich der embedded Test-Access Technologien und ermöglicht den funktionalen At-Speed Test sämtlicher peripherer Mikrocontroller-Interfaces. Ergänzend kann mittels VarioTAP der embedded Flash innerhalb von Sekunden programmiert werden.
Hardwaretechnisch erfolgt die Ansteuerung des JTAG/SBW-Interfaces über ein SCANFLEX-System mit einer TAP Interface Card (TIC) vom Typ TIC020. Dieses prämierte Multi-Bus-Modul ist in der Lage, eine breite Anzahl unterschiedlichster Debug-Protokolle durch dynamische Rekonfiguration abzudecken. Darüber hinaus steht im Rahmen von SCANFLEX mit dem SFX/TAP16G auch eine Lösung zur Gang-Programmierung von bis zu 16 Targets gleichzeitig zur Verfügung. Damit werden selbst harte Durchsatzanforderungen in der Massenproduktion erfüllt. Der Einsatz von VarioTAP verlangt vom Anwender weder fachspezifisches Hintergrundwissen, noch zusätzlichen Entwicklungswerkzeuge und auch keine prozessorspezifischen Pods, was die Handhabung einfach und unkompliziert macht.
Die neuen VarioTAP IP-Modelle werden ab SYSTEM CASCON Version 4.6 standardmäßig unterstützt und genauso wie die Systemsoftware per Lizenzmanager freigeschaltet. SYSTEM CASCON ist eine von GÖPEL electronic entwickelte professionelle JTAG Boundary Scan Entwicklungsumgebung mit derzeit 45 vollständig integrierten ISP-, Test- und Debug-Werkzeugen.
www.goepel.com


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