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NI-XNET2National Instruments stellt leistungsstarke FlexRay- und CAN-Schnittstellen vor

14. Oktober 2009 - National Instruments präsentiert mit der Hard- und Softwarearchitektur NI-XNET eine Programmierschnittstelle für CAN und FlexRay für Hardware-in-the-Loop- und End-of-Line-Prüfanwendungen. Die in den Formaten PCI und PXI angebotene leistungsstarke NI-XNET-Hardware beinhaltet zwei FlexRay-und zwölf CAN-Schnittstellenkarten.

Mit NI-XNET lassen sich FlexRay- und CAN-Steuergeräte und -Netzwerke der neuesten Generation prototypisieren, simulieren und testen. Die Plattform für Embedded-Netzwerke NI-XNET besteht aus 14 neuen leistungsstarken PCI- und PXI-basierten Schnittstellenkarten für FlexRay und CAN (Controller Area Network) sowie einer neuen universellen Programmierschnittstelle für die Anwendungsentwicklung. Diese Plattform wurde für anspruchsvolle Anwendungen wie Hardware-in-the-Loop (HIL) und Produktendtests konzipiert, die Hunderte von Signalen und Latenz unterhalb einer Millisekunde erfordern.

Die Bussysteme CAN und FlexRay kommen überwiegend in der Automobilindustrie zum Einsatz und werden dort genutzt, um die Kommunikation zwischen elektronischen Steuergeräten innerhalb eines Systems wie z. B. einem Kraftfahrzeug zu ermöglichen. CAN wird zwar bereits seit über 20 Jahren verwendet, doch führte der Bedarf an zusätzlicher Bandbreite, Synchronisation und Redundanz zur Einführung des FlexRay-Busses, der 20-mal schneller ist als CAN. Fahrzeugtechniker verwenden zunehmend eine Kombination dieser zwei Busse. Die Entwicklung von Prototypisierungs-, Mess- und Prüfsystemen, die mit beiden Netzwerken kommunizieren können, ist jedoch anspruchsvoll, kostspielig und komplex.

Die NI-XNET-Plattform bietet eine einzige Programmierschnittstelle für CAN- und FlexRay-Geräte, so dass dieselbe Software für beide Netzwerke eingesetzt werden kann, ohne dafür den Programmcode umschreiben zu müssen. Um die Anwendungsentwicklung zu vereinfachen, wandeln die Programmierschnittstelle und die Hardware skalierte Signale in rohe Netzwerkdaten mit nativer Signaldatenbankintegration um. Die NI-XNET-Software beinhaltet einen Signaldatenbank-Editor, der es ermöglicht, Datenbankdateien in standardisierten Formaten wie z. B. FIBEX und .DBC zu importieren und zu bearbeiten. Ingenieure können so Entwurfsänderungen verwalten, die Einfluss auf die Netzwerkdaten haben. Die Software verfügt auch über ein Hilfsprogramm zur Busüberwachung, mit dem Ingenieure Bussystemdaten einsehen, protokollieren und zur einfachen Fehlerbehandlung untersuchen können.

Die NI-XNET-Programmierschnittstelle lässt sich eng mit der Software NI LabVIEW integrieren, so dass Anwender einfach in einer grafischen Programmierumgebung auf Daten oder Signale auf Systemebene zugreifen und diese ändern können. Für den Einsatz mit dem LabVIEW Real-Time Module liefern NI-XNET-Schnittstellen echten Determinismus und Zuverlässigkeit, was für Anwendungen wie HIL und Produktionstests unerlässlich ist.

Die in den Formaten PCI und PXI angebotene leistungsstarke NI-XNET-Hardware beinhaltet zwei FlexRay-und zwölf CAN-Schnittstellenkarten. Diese mit einem oder zwei Anschlüssen verfügbaren Schnittstellen unterstützen Anwender dabei, die Geschwindigkeit für Simulationen zu erhöhen. Dazu stellen sie für jeden Anschluss einen leistungsfähigen, dedizierten Onboard-Prozessor bereit, um intensive Aufgaben wie die zyklische CAN-Nachrichtenübertragung auszulagern. Sie bieten außerdem die für NI typische DMA-Technologie zum schnelleren Streaming der Daten an die Host-Anwendungen sowie reduzierten Jitter und verringerte Prozessorlasten. Neben der Unterstützung für LabVIEW beinhalten NI-XNET-Geräte Programmierschnittstellen für NI LabWindowsTM/CVI, C und C++. Für komplexe Systemtests, Simulationen und Prototypenerstellungen lassen sich die Schnittstellen einfach mit externen Messgeräten wie NI-Datenerfassungs- und -Bildverarbeitungsprodukten sowie modularen NI-PXI-Messgeräten, einschließlich Digitizer und Oszilloskope, synchronisieren.

www.ni.com/germany


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