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400GE-Testlösung zur Validierung von älteren 100GE-Geräten und -Netzwerken

Keysight Credo22 Juli 2020 – Keysight Technologies präsentiert die erste, kosteneffiziente Testlösung, mit der die Betreiber von Rechenzentren 400GE- (400-Gigabit-Ethernet-) fähige Testports mit älteren 100GE-Netzwerkgeräten verbinden und testen können. Die neue Testlösung besteht aus dem Ixia AresONE 400GE High Performance Layer-1-bis-3-Testsystem von Keysight, das auf PAM4-Signale (Pulse Amplitude Modulation Level 4) basiert und mit den Ports älterer 100GE-NRZ- (Non-Return-to-Zero-) Netzwerkgeräte durch Verwendung der HiWire Active-Electrical-Cable- (AEC-) Technologie von Credo verbunden werden kann.

Häufig setzen Betreiber von Rechenzentren ausgereifte 100GE-NRZ-basierte Technologien ein. Jedoch erzeugen höhere Geschwindigkeiten wie 400GE auch eine neue Mixed-Signals-, Mixed-FEC- und Multi-Rate-Umgebung. Das führt zu speziellen Herausforderungen bei der Integration von PAM4-basierten 400GE- und 100GE-fähigen Switchports in eine bestehende Switchport-Technologie, die auf 100GE-NRZ-Signalen basiert.

Die gemeinsame Testlösung von Keysight und Credo schließt bei der Signalübertragung die Lücke zwischen inkompatiblen PAM4- und NRZ-kodierten Signalen. In Testkonfigurationen müssen nun keine Kompromisse mehr eingegangen werden, um die gesamte Validierung und Qualität zu verbessern. Die AEC-Technologie übernimmt die erforderlichen Konvertierungen, damit ein PAM4- und ein NRZ-kodierter Port zusammenarbeiten. Die Lösung unterstützt mit einem einzigen 400GE-PAM4-QSFP-DD-Port das Testen von vier 100GE-NRZ-Ports jeweils im 100GE-Geschwindigkeitsmodus.

„Betreiber von Rechenzentren haben es mit komplexen Umgebungen zu tun und sie müssen ihre getätigten Investitionen auch in Zukunft nutzen können“, sagte Ram Periakaruppan, Vice President, Produktentwicklung, Keysights Network Applications & Security Group. „Das 400GE-Testsystem Ixia AresONE 400GE unterstützt die Interconnect-Technologie von Credo in hochdichten 100GE-Testständen und ermöglicht es den Betreibern von Rechenzentren, die Validierung der 100GE-NRZ-Geräte und Netzwerk-Infrastruktur zu beschleunigen und gleichzeitig von 400GE-fähigen PAM4-Ports zu profitieren, um für die Zukunft gerüstet zu sein.“

Die gemeinsame Lösung zeichnet sich durch das Credo HiWire AEC aus, welches eine hohe Flexibilität bei der Konfiguration der Netzwerkgeräte in den Schaltschränken erlaubt. Betreiber von Rechenzentren können 400GE-fähige Ports einbauen und diese bei Bedarf mit älteren 100GE-NRZ-Ports verbinden. Tests, die mit dem Ixia AresONE 400GE in Kombination mit Credos HiWire SerDes-Speed-Shift und einer PAM4-zu-NRZ-Konvertierungstechnologie durchgeführt wurden, verursachen nur einen Bruchteil der Kosten einer äquivalenten Konfiguration mit optischer Transceiver-Technologie. Keysight und Credo sind Mitglieder des HiWire-Konsortiums – eine Non-Profit-Organisation, die sich dafür einsetzt, AECs in Anwendungen wie diese hier schneller einzuführen.

„Die Testlösung Ixia AresONE 400GE von Keysight mit 4x100GE pro Port-Fanout kann aufgrund ihres Umfangs und ihrer Leistung die Anforderungen bei der Verifizierung von dezentralen Multi-Terabit-Netzwerken in verteilten Chassis erfüllen“, sagt Jeff Twombly, Vice President of Business Development bei Credo. „Wirklich hervorragend, wie Keysight unsere HiWire-AEC-Interconnect-Technologie nutzt, um diese neue, branchenführende Lösung für Rechenzentren bereitzustellen.“

www.ixiacom.com/



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