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Überwachungsmodul für CAN FD Trendmessungen

Yokogawa CAN ScopeCorder26. April 2018 - Yokogawa Europa hat ein neues Messmodul mit einer CAN FD Trenddarstellung für seine ScopeCorder Familie, die Oszilloskop und Rekorder vereint, vorgestellt. Das neue Modul ist kompatibel mit dem DL850EV (Vehicle Edition) sowie dem jüngst vorgestellten DL350 ScopeCorder mit der Option /VE und stellt zusätzlich den vorhandenen Funktionsumfang des reinen CAN Überwachungsmoduls bereit.

Erstmals 2012 vorgestellt, ist CAN FD (CAN mit flexibler Datenrate) eine Erweiterung des CAN-Protokolls (Controller Area Network), bei dem die Datenübertragungsrate und die Nutzdatenlänge erhöht wurde und das bestehende CAN-Konzept beibehalten wurde. CAN FD ermöglicht Datenraten über 1 Mbit/s und ist damit in der Lage, die heute für die Fahrzeugindustrie erforderlichen höheren Bandbreiten für Bordnetze zu liefern. Yokogawa unterstützt bereits das CAN FD Protokoll mit Trigger- und Analysefunktionen im Bereich seiner Mixed-Signal-Oszilloskop Serien DLM2000 (2-/ 4-Kanal) und DLM4000 (8-Kanal) auf „physical Layer“ Basis.

Einige Automobilhersteller in den USA, Europa und Asien planen das CAN FD Protokoll bereits im Modelljahr 2018 zu implementieren, wobei eine umfassende Einführung im Jahr 2020 erwartet wird. Dies bedeutet, dass Automobilingenieure nun die Freiheit haben, das CAN FD Protokoll als Lösung für höhere Datenraten in Automobilbussen zu betrachten, insbesondere bei Elektro- / Hybridfahrzeugen, bei denen neue Antriebskonzepte eine deutlich höhere Bitrate und Auslastung erfordern.

Durch die Verwendung des ScopeCorders in Verbindung mit dem Bus-Überwachungsmodul lassen sich die übertragenen Nutzdaten aus seriellen Automobilbussen, wie beispielsweise Bus dekodieren. So können Ingenieure Informationen wie Motortemperatur, Fahrzeuggeschwindigkeit und

Bremspedalposition als reale physikaliesche Trenddarstellung anzeigen und diese dann weiterführend mit den analogen Daten der realen Sensoren vergleichen, und sogar darauf einen Trigger aktivieren. Dies ermöglicht Automobilingenieuren einen umfassenden Einblick in das dynamische Verhalten des gesamten elektromechanischen Systems.

"Die Implementierung und Inbetriebnahme von CAN FD Systemen in Fahrzeugen erfordert entweder mehrere Messgeräte oder ein vielseitiges Multikanal-Gerät, wie den ScopeCorder, um die Nutzdaten auf dem Bus als Trend darzustellen und diese zusammen mit Signalen von Sensoren sowie Steuergeräten (ECU) gemeinsam anzuzeigen“, sagt Terry Marrinan, Vizepräsident des Yokogawa Geschäftsbereichs Test- und Messtechnik für Europa, Ozeanien und Südostasien. "Dies ist notwendig, um das Gesamtsystem zu analysieren und zu überprüfen, ob es beispielsweise mit seinen Latenzzeiten wie geplant arbeitet oder um die Ursache eines Fehlers zu finden.“

"Unsere zahlreichen ScopeCorder-Kunden aus der Automobilindustrie wissen, dass Yokogawa damit eine Allround-Lösung für umfangreiche Testanforderungen bietet und Daten einfach analysieren kann, ohne diese von mehreren Messgeräten synchronisieren und importieren zu müssen", sagt Marrinan: „In Anbetracht der zukünftigen Messanforderungen von CAN FD in der Automobilindustrie wurden wir gebeten, ein entsprechendes Modul zu entwickeln, um den Bedarf abzudecken. Wir freuen uns, dass wir den Wunsch unserer Kunden zeitnah erfüllen konnten."

Yokogawa war der erste Test- und Messtechnikhersteller, der die serielle Busanalyse im Automotive-Bereich für Oszilloskope zur Verfügung stellte. Die Bereitstellung des neuen CAN FD Messmoduls für die ScopeCorder Familie ist ein Zeichen für das anhaltende und kontinuierliche Engagement des Unternehmens, die Bedürfnisse unserer Kunden und der Automobil- und Transportbranche zu erfüllen.

http://tmi.yokogawa.com/



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