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News - Allgemeine Test- und Messtechnik

Funktionsgenerator mit großem Touchscreen

Tek AFG310026. Oktober 2018 - Ein völlig neues Design und viele einzigartige Eigenschaften zeichnen den neuen Arbiträr-/Funktionsgenerator AFG31000 von Tektronix aus. Dazu zählen der branchenweit größte Touchscreen sowie die neue Benutzeroberfläche, mit der die Ingenieure und Forscher komplexe Testszenarien für Debugging, Fehlersuche sowie zur Charakterisierung und Validierung von DUT‘s abbilden können. In Europa wird die neue AFG31000 Serie erstmals im November in München auf der electronica vorgestellt.

Trotz ihrer Bedeutung und breiten Anwendung in der elektrischen Messtechnik sind AFGs in Hinsicht auf ihre Benutzerfreundlichkeit mit kleinen Displays und weiteren Schwachstellen hinter der Entwicklung von anderen Messinstrumenten zurückgeblieben. Zusätzlich fehlen klassischen AFGs die Speichertiefe und Programmierfähigkeit, die zur Kompilation von Testszenarien mit komplexem Timing benötigt wird – wesentlich für eine optimierte Testeffizienz.

“Für uns liegt ein besonderes Augenmerk darin, die Werkzeuge in die Hand unserer Kunden zu legen und ihr Leben damit einfacher zu machen, sodass Sie im Gegenzug innovative Produktneuheiten schneller und effizienter auf den Markt bringen können. Mit einer Oberfläche aus dem letzten Jahrzehnt wurden die AFGs ehrlich gesagt zunehmend zu einem Produktivitätshindernis”, sagt Lori Kieklak, Vice President und General Manager der Keithley Produktsparte von Tektronix. “Um diesen Trend umzukehren, haben wir einen ganz neuen Blick auf die AFGs gerichtet und bereits jetzt von unseren Kunden gehört, um wie vieles einfacher und schneller sie die benötigten Testsignale mit der AFG31000 Serie erstellen können.“

Die AFG31000-Serie zeichnet sich durch einen kapazitiven 9” Touchscreen aus, der es den Benutzern ermöglicht, alle entsprechenden Einstellungen und Parameter auf einen Blick innerhalb einer flachen Menüstruktur zu sehen. Die intuitive Benutzeroberfläche spart wichtige Zeit beim Erlernen und der Bedienung des Instruments für höhere Produktivität und Effizienz.

Premiere des patentierten InstaViewTM Features

Klassische AFGs setzen eine Abschlussimpedanz von 50 Ω voraus, wohingegen die meisten Testobjekte (DUT) keine Impedanz von 50 Ohm aufweisen. Die damit einhergehende Fehlanpassung führt zu Abweichungen zwischen dem am AFG parametrierten Signal und dem am DUT anliegenden Signal. Das neue patentierte InstaView Feature der AFG31000 Serie geht dieses Problem an, indem es die Signalform am DUT ohne zusätzliche Verkabelung oder Messinstrumente überwacht und auch anzeigt. Die angezeigte Signalform reagiert sofort auf Änderungen in der Frequenz, Amplitude, Kurvenform sowie der Impedanz des DUTs und trägt damit sowohl zur Zeitersparnis, als auch zur Signalvalidität bei.

Programmierbare Kurvenform-Sequenzen

Zusätzlich zu den klassischen Betriebsmodi bietet die AFG31000-Serie einen Advanced oder Waveform Sequencer Mode an. Im Advanced Mode kann der bis zu 128 MSample große Kurvenformspeicher in bis zu 256 Einträge segmentiert werden. Die Benutzer können somit lange Kurvenformen oder mehrere Kurvenformen in einer Sequenz ablegen und definieren, wie sie ausgegeben werden. Im Vergleich zu Arbitrary Waveform Generators (AWG) reduziert die AFG31000- Serie die Anschaffungskosten um 90% und bietet Anwendern, die lange nicht-repetitive oder mehrere Kurvenformen mit komplexem Timing benötigen, eine kostengünstige Alternative.

Neuer ArbBuilder erbringt Zeitersparnis

Mit den Vorteilen des großen kapazitiven Touchscreens ermöglicht das neue ArbBuilder Tool der AFG31000-Serie dem Benutzern, arbiträre Kurvenformen direkt auf dem Instrument zu erstellen und zu bearbeiten – ganz ohne die Notwendigkeit, Kurvenformen auf dem PC zu erstellen und dann erst auf das Instrument zu übertragen. Der ArbBuilder verbessert die Testeffizienz insbesondere dann, wenn arbiträre Kurvenformen regelmäßig geändert werden müssen. Benutzer, die aufgezeichnete Kurvenformen von einem Oszilloskop wiedergeben möchten, können Kurvenformen im CSV-Format speichern und mithilfe des ArbBuilder direkt in den AFG31000 laden.

Die AFG31000-Serie ist in 1- oder 2-kanaligen Konfigurationen erhältlich und liefert eine vertikale Auflösung von 14 Bit zusammen mit einer Samplerate von 250 MSa/s, 1 GSa/s oder 2 GSa/s. Darüber hinaus können Benutzer die Frequenz im klassischen AFG Mode in Bezug auf Speichertiefe und Samplerate ohne Bedenken ändern. Die Ausgangsspannung reicht von 1 mVP-P bis 10 VP-P @ 50 Ω.

Preis & Verfügbarkeit

Die Modelle mit 25, 50 oder 100 MHz Bandbreite der AFG31000 Serie sind ab sofort weltweilt verfügbar. Modelle mit 150 oder 250 MHz Bandbreite sind für November geplant. Bestellbar ab 1.930€.

www.tektronix.com/



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