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Allgemeine Test- und Messtechnik

Detektion von Drohnen mittels Echtzeit-Spektrumanalyse

Aaronia Drone Detector11. Juli 2016 - Die Aaronia AG hat nach mehrjähriger Entwicklungsdauer den „Drone-Detector“ vorgestellt. Dieser nutzt die hochfrequente Strahlung der Bordsysteme von Drohnen und der Steuereinheit des Benutzers, um anfliegende Drohen innerhalb kürzester Zeit zu erkennen. Je nach Konfiguration erlaubt das System auch die Ermittlung der Position der Drohnen. Zudem können auch mehrere Drohnen gleichzeitig erfasst werden.

Zwei Arten von 3D-Richtantennen werden mit dem „Drone-Detector“ angeboten: die IsoLOG 3D 80-UWB und die IsoLOG 3D 160-UWB. Beide decken den Frequenzbereich von 9 kHz bis 6 GHz ab. Auch Erweiterungen sind möglich, wenn beispielsweise VLF (unter 9 kHz) und/oder eine Abdeckung von 6-40 GHz benötigt werden. In seiner Standardausführung hat der „Drone-Detector“ eine Echtzeit-Bandbreite von 88 MHz. Optional kann diese bis auf 175 MHz erweitert werden.

Wenn größere Bereiche abgedeckt werden müssen, können mehrere Antennen und Spektrum-Analysatoren an einem zentralen PC angeschlossen werden, der diese gleichzeitig verwaltet. Je größer die zu überwachende Fläche ist, desto höher ist die Anzahl an Antennen und Analysatoren, die eingesetzt werden müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein „bedrohliches“ Signal empfangen wird, erhöht sich bei mehreren Antennen, so dass die Ergebnisse trianguliert werden, um detaillierte Informationen über die Position der Drohne und/oder ihres Betreibers zu erhalten.

Da das System konzipiert wurde, um spezifische und typische HF-Signale der Drohnen zu bemerken und deren Frequenzen und Charakteristiken zu überwachen, können keine Fehlalarme ausgelöst werden, sollten andere HF-Signale auftreten. Auch wenn das System mit mehreren Drohnen konfrontiert wird, kann es diese aufspüren, egal ob die „Eindringlinge“ vom gleichen Typ oder es unterschiedliche Modelle sind.

Die durchschnittliche Zeit zur Erfassung einer Drohne liegt zwischen 10 Mikrosekunden bis 500 Millisekunden. Sie richtet sich nach verschiedenen Faktoren, wie die Komplexität des eingesetzten Systems und der Anzahl an Antennen, die eingesetzt werden. Während eine freie Sichtlinie zwischen Antenne und Drohne/Benutzer die besten Ergebnisse gewährleistet, kann das System auch HF-Signale aufspüren, deren Quelle von Bäumen, Gebäuden oder Menschenmengen verdeckt sind.

Das System ist passiv und erzeugt keine eigenen Signale, die die Kommunikation mit anderen Anlagen beeinträchtigen, wie z. B. an nahegelegenen Flughäfen, noch gibt es den Drohnennutzern einen Hinweis auf seine Präsenz. Die Systemleistung wird nicht von der Dunkelheit oder schlechtem Wetter beeinflusst – wenn die meteorologischen Begebenheiten es einer Drohne erlauben zu fliegen, dann kann sie geortet werden.

www.aaronia.de/



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