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News - Baugruppen- und System-Test

Datenlogger mit Audio/Video- und 18 Bus-Eingängen für Automobilanwendungen

IPTRONIK IPElog223. Mai 2016 – IPETRONIK präsentiert mit dem IPElog2 einen Hochleistungs-Datenlogger für Testanwendungen im Automobil- und Nutzfahrzeugbereich. Dazu gehört zum Beispiel der Audio-Eingang, mit dem der Testfahrer ereignisgesteuert – etwa über das iMic-Mikrophon und den Triggerbutton – Sprachkommentare sowie Geräusche zur späteren Messdatenanalyse aufzeichnen kann, der Ausbau von 14 auf 18 Bus- und Messeingänge oder die USB-3.0-Schnittstelle für schnellere Konfigurationsupdates und Datendownloads.

Der neue Datenlogger baut auf dem Grund- und Gehäusekonzept des Datenloggers IPElog auf, wurde aber in vielen Details weiterentwickelt. Der IPElog2 ist in zwei Varianten erhältlich: Die Standardvariante verfügt über 10 CAN-Eingänge, von denen 4 zwischen CAN High-Speed (HS) und CAN Low-Speed (LS - Fault Tolerant) umschaltbar sind. Zusätzlich bietet das Logger-System 6 LIN-Eingänge gemäß LIN-1.3- und -2.0-Standard. Die zweite Variante hat 16 CAN-Eingänge, ebenfalls mit HS- und LS-Umschaltung, jedoch keine LIN-Eingänge. Alle 10 bzw. 16 CAN-Eingänge unterstützen die Funktionen WakeOnCAN und NoMessageLost (NML). WakeOnCAN weckt den Logger (über CAN bus activity), sodass er automatisch aus dem Standby bootet und in den Messmodus wechselt. Die zugehörige NML-Funktion stellt sicher, dass alle CAN-Botschaften vom Aufwecken des Fahrzeugs signalbasiert als CAN-Trace gespeichert werden.

Leistungsfähige Hardware

Der Datenlogger basiert auf einem 1,33 GHz schnellen Atom E3805 Dual-Core-Prozessor, verfügt über 2 GByte RAM und nutzt das Echtzeitbetriebssystem RTOS-32 mit der Betriebssoftware TESTdrive. Die Speicherung der Messdaten erfolgt auf der neusten CFast-Technologie mit bis zu 64 GByte Datenvolumen. Diese Speichermedien haben sich bereits im Datenlogger M-LOG V3 bewährt.

Um den steigenden Anforderungen an Ethernet-basierten Protokollen und Bussen gerecht zu werden, unterstützt der Datenlogger zwei Gigabit-Ethernet-Messeingänge. Über diese Eingänge lassen sich XCPonEthernet-Protokolle und Automotive-Ethernet-Netzwerke über BroadR-Reach Media-Gateways einbinden. Das Messen von FlexRay-Signalen und zukünftigem FlexRay-Traffic wird über den FlexRay-Extender realisiert. Einer der beiden Gigabit-Ethernet-Eingänge ist als X-LINK-Buchse ausgeführt, um die schnellen Messeingänge der X-Geräte-Familie mit einer Abtastrate von bis zu 100 kHz zu messen und im Logger abzuspeichern. Über die Gigabit-Ethernet-Eingänge können künftig auch IP-basierte Kamerasysteme am Gerät integriert werden: IPElog2 deckt somit auch künftige Anforderungen ab, wie die synchrone Speicherung von Steuergeräte- und Umgebungsbilddaten mehrerer Kameras (z.B. zur Validierung von Fahrerassistenzsystemen).

Zudem verfügt der Logger über eine M-CAN-LEMO-Systembuchse zum Anschluss von IPETRONIK M-CAN-Messmodulen. Die Besonderheit der M-CAN-Anbindung ist, dass die Bus-Terminierung über einen Software-Schalter gesetzt werden kann: Hier profitiert der Anwender davon, dass kein zusätzlicher M-CAN-Termination-Stecker oder ein spezielles M-CAN-Systemkabel für die Bus-Terminierung nötig ist. Die Spannungsversorgung der Module wird ebenfalls über diese Buchse gewährleistet.

Schnelle, sichere Datenfernübertragung

 Der IPElog2 unterstützt die drahtlose Übertragung von Messdaten sowohl über eine integrierte Wi-Fi-Schnittstelle gemäß Standard IEEE 802.11 a/b/g/n als auch über ein LTE-(4G) Modem. Das WLAN-Modul ist in der Lage, selbst einen Access Point zur Verbindung von Endgeräten wie Tablets aufzubauen. Das Modem ist modular bestückbar und kann an den Einsatzort – Nordamerika, EMEA, APAC/Südamerika – angepasst werden. Um die Positionsdaten des Fahrzeugs mit den Messdaten synchron ermitteln zu können, ist ein GPS-Empfänger inkl. Gyro verbaut. Dieser erfasst die Drehbewegungen des Fahrzeugs entlang aller drei Achsen. Mit seinen Funktionen und Eigenschaften eignet sich der Logger optimal, um – gemeinsam mit der IPEcloud – Dauerlauftests und Flottenversuche effizient durchzuführen.

Robustes Alugehäuse

 Der Datenlogger besitzt ein 206,5 mm x 73 mm x 166,5 mm (B x H x T) großes, hochwertiges Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP54 und wiegt 1750 g. Er arbeitet im Temperaturbereich von –40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 10 Watt. Das Gehäuse hat keine Lüfter, Festplatte oder sonstige mechanische Verschleißteile. Die Messeingänge CAN, LIN, ETH und 4 DIG I/O sind untereinander vollständig galvanisch getrennt.

„Der IPElog2 ist ein Technologieträger, der von seiner Architektur und Hardware darauf ausgelegt ist, auch längerfristig Kundenanforderungen abzudecken. Durch die Vielzahl an Schnittstellen und Messeingängen ist der Logger prädestiniert für große Messaufgaben mit vielen CAN- und LIN-Bussen“, kommentiert Felix Ottofülling, Marketingleiter bei IPETRONIK. „Aufgrund seines skalierbaren Lizensierungsmodells ist der IPElog2 zu einem günstigen Einstiegspreis mit vier CAN-Schnittstellen in der Grundversion zu haben. Der Kunde kann weitere Funktionen bei Bedarf nachlizensieren und sofort einsetzen.“

www.ipetronik.com/



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