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News - Baugruppen- und System-Test

Testlösung für Fahrzeugradarsysteme

NI PXIe 584025. Januar 2017 – National Instruments (NI) hat eine Testlösung für Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) vorgestellt. Die ADAS-Testlösung basiert auf der NI-Frontend-Technologie für mm-Wellen und dem vor kurzem veröffentlichten Vektorsignal-Transceiver (VST) der zweiten Generation PXIe-5840 und wurde für Kurz- und Langstreckenradarsysteme im Frequenzbereich von 76 bis 81 GHz konzipiert.

„Die neue ADAS-Testlösung von NI bietet einen einzigartigen Ansatz für die Charakterisierung und das Testen von Radarsystemen, da sich mit den erweiterbaren Funktionen sowohl reproduzierbare RF-Messungen als auch Zielsystemsimulationen (Target Simulation) durchführen lassen“, so Stefano Concezzi, Vice President der Global Automotive Initiative bei NI. „Da sich die gesetzlichen Auflagen stetig weiterentwickeln, sind Ingenieure mit dieser flexiblen Lösung in der Lage, Prüfsysteme schnell an neue Radarszenarien und damit verbundene Herausforderungen anzupassen.“

Die ADAS-Testlösung kombiniert den VST der zweiten Generation mit frequenzspezifischen Auf- und Abwärtswandlern und ermöglicht das Testen von Radarsystemen im Frequenzbereich von 76 bis 81 GHz mit einer Echtzeitbandbreite von 1 GHz. Aufgrund des Designs kann das System als Vektorsignalgenerator und -analysator für mm-Wellen eingesetzt werden. Der FPGA des VST lässt sich mit LabVIEW für die Emulation von Radarzielen programmieren, um die Radarrückstrahlung, Entfernung, Radialgeschwindigkeit und den Einfallswinkel von Objekten zu emulieren. Dies gehört zu den wichtigsten Aspekten beim Testen von Hard- und Software von Radarsystemen.

„Radarsysteme sind die Technologie der Zukunft und erfordern absolute Zuverlässigkeit. Daher brauchen wir hier neue und fortschrittliche Prüfansätze“, so Niels Koch, Radar Component Owner bei Audi. „Dank der hohen Bandbreite und latenzarmen Software des PXI-basierten VST können wir unsere Fahrzeugradarsensoren so umfassend untersuchen und testen wie nie zuvor und dabei auch kritische Probleme bei unserem Radarmodul aufdecken, was bisher weder uns noch unserem Zulieferer möglich war.“

Für vollständig autonomes Fahren benötigen die Fahrzeuge der Zukunft jedoch nicht nur Radarsysteme, sondern auch weitere Technologien wie GNSS, Kamera und LiDAR, die miteinander interagieren müssen. Die PXI-Plattform von NI umfasst Timing-, Trigger- und Synchronisationsfunktionen, Messtechnik von DC bis RF und Busschnittstellen wie CAN und bietet somit eine optimale Lösung zum Testen und Validieren von Sensorfusionstechnologien. Mit dieser flexiblen Plattform sind Anwender in der Lage, mit nur einem System sowohl die Sensorhardware zu testen als auch HIL-Tests auf Systemebene für die Embedded-Software durchzuführen, welche anhand der Sensordaten Entscheidungen trifft.

www.ni.com/



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