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Phasenrausch- und VCO-Messplatz bis 56 GHz

RS FSWP01. Juli 2025 - Rohde & Schwarz hat den Phasenrausch- und VCO-Messplatz R&S FSWP für zukünftige Anwendungen aktualisiert. Mit der neuen R&S FSWP-B56G-Option wird der Frequenzbereich bis auf 56 GHz erweitert. Dank Unterstützung externer High-End-Quellen als Lokaloszillatoren kombiniert das Gerät die Vorteile eines benutzerfreundlichen Signalquellen-Analysators mit denen eines High-End-Phasenrauschmessplatzes. Für Messungen von additivem Phasenrauschen von Verstärkern hat Rohde & Schwarz den Frequenzbereich der internen Signalquelle bis auf 54 GHz erweitert. Darüber hinaus kommt eine neue und sehr einfache Methode für Rauschmaßmessungen hinzu.

Der R&S FSWP bietet eine optimale Testlösung für Radaranwendungen genauso wie für die Entwicklung und Produktion von Synthesizern, OCXOs, DROs oder VCOs. Mit der neuen R&S FSWP-B56G-Option hat Rohde & Schwarz den Frequenzbereich für absolute Phasenrauschmessungen von 50 GHz auf 56 GHz erweitert. Die Messung erfolgt einfach per Knopfdruck, ein externer Konverter ist nicht erforderlich. Diese Frequenzen werden für die Satellitenkommunikation und für Jitter-Messungen in digitalen Hochgeschwindigkeitsanwendungen wie Ultra-Fast-LAN nach IEEE 802.3dj oder CEI-224G (Common Electrical I/O) benötigt.

Schnellere Messungen mit externen High-End-Signalquellen

Darüber hinaus unterstützt der aktualisierte R&S FSWP jetzt externe Signalquellen als Lokaloszillatoren für absolute Phasenrauschmessungen bis 56 GHz. Mit Hilfe einer High-End-Signalquelle gelangt der Benutzer viel schneller zum Ergebnis bei der Messung eines High-End-Oszillators, da nur wenige Kreuzkorrelationen erforderlich sind, um das Phasenrauschen des Prüflings zu messen. Je nach Qualität der Quelle kann so bis zu 1000-mal schneller gemessen werden als mit einer internen Quelle. Der R&S FSWP stellt Tuning-Ausgänge bereit, um die als Lokaloszillatoren verwendeten Signalquellen auf die Prüflingsfrequenz zu synchronisieren. In diesem Modus lassen sich ein oder zwei externe Oszillatoren einsetzen, um das volle Potenzial der Kreuzkorrelation auszuschöpfen. Alternativ ermöglicht der Modus Messungen zweier identischer Quellen gegeneinander (2-DUT-Methode), wobei das Ergebnis anschließend um 3 dB korrigiert werden muss.

Messung von additivem und Restphasenrauschen bis 56 GHz

Zusammen mit der R&S FSWP-B56G-Option eignet sich das Gerät auch für Messungen von additivem Phasenrauschen bis 56 GHz mit einem Frequenzoffset von 40 MHz an Verstärkern oder anderen Komponenten. Der Frequenzbereich der internen Quelle für diese Anwendung ist nun auf 50 GHz bzw. auf 54 GHz mit der R&S FSWP-B56G-Option erweitert. Mit externen Quellen sind Messungen bis 56 GHz möglich.

Darüber hinaus bietet der R&S FSWP die neue Markerfunktion „NOISE FIGURE MARKER“. Ein Verstärker wird zur Messung des Rauschmaßes einfach zwischen den Ausgang der Signalquelle und den Eingang des R&S FSWP geschaltet. Dieses einfache neue Verfahren zur Bestimmung des Kleinsignal-Rauschmaßes von Verstärkern basiert ebenso wie die Phasenrauschmessung auf der Phasendemodulation. Da der R&S FSWP über einen integrierten Signal- und Spektrumanalysator verfügt, unterstützt er sowohl die klassische Y-Faktor-Messung mit Rauschquellen mit kalibriertem ENR als auch die neue Rauschzahlmessung mittels Demodulation im Phasenrauschmessplatz.

Der aktualisierte R&S FSWP Phasenrausch- und VCO-Messplatz ist ab Juli 2025 bei Rohde & Schwarz erhältlich.

www.rohde-schwarz.com/