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Baugruppen- und System-Test

Drei Software-Tools für optische Prüfverfahren

MCD Bildverarbeitung418. August 2016 - MCD Elektronik stellt drei Lösungen für die visuelle, industrielle Qualitätssicherung vor. Einfach einsetzbaren Tools „MCD Vision“, „MCD Sherlock Vision“ und „MCD Cognex Vision“ haben sich bereits in zahlreichen Projekten in der Automotive-Branche bewährt. Alle drei Bildverarbeitungspakete von MCD basieren auf der flexiblen „MCD Toolmonitor-Software“ und einem Kamerasystem – hinzukommen die jeweiligen Programmerweiterungen.

MCD Vision ist beispielsweise bei der komplexen Prüfung von Außen- und Innenspiegeln im Einsatz. Das Tool unterstützt sämtliche Tests, von der Spiegelstellung über die Glaswölbung, Vermessung und Beschriftung bis hin zu den Anschlusskonturen und der Helligkeit. MCD Cognex Vision zeichnet sich durch seine Prüfgenauigkeit bei Bedienteilelementen, Parkbremsen- und Fensterheberschaltern sowie bei WLAN-Modulen, Platinen und Kontaktleisten aus. MCD Sherlock Vision wird aktuell zur Vollständigkeitsprüfung von Infotainment-Systemen eingesetzt. Das Programm überprüft beispielsweise die Farbe von Steckverbindern, den Taumelkreis von Pins, Etiketten, Beschriftungen und die Vollständigkeit der Schrauben.

In der Software MCD Toolmonitor werden die Grenzwerte für die Tests angelegt und die Prüfung von der Bildaufnahme bis zur Auswertung durchgeführt. Mit Hilfe einer integrierten Scriptengine besteht die Möglichkeit, weitere kundenspezifische Algorithmen zu integrieren. Der MCD Toolmonitor lässt sich problemlos in eine Vielzahl gängiger Applikationen einbinden, beispielsweise Microsoft Visual Studio (C#, C++, Visual Basic), Microsoft Office sowie OpenOffice und LabVIEW. Auch die Integration des Toolmonitors in die universelle MCD Testsoftware-Plattform, dem „TestManager CE“, ist bereits standardmäßig vorbereitet.

MCD Vision eignet sich für die Kontur- und Lageerkennung von Bauteilen und einfachen Mustern im Suchbereich sowie Vollständigkeits- und Symbolprüfungen. In der Grundausstattung umfasst MCD Vision das Programm „Toolmonitor Vision“, eine herkömmliche USB-Kamera für Basiselemente der Bildverarbeitung sowie eines der vier Module Kontur-, Helligkeits-, Objekt- oder Farberkennung. Anhand diverser Bildverarbeitungstools lassen sich die korrekte Bestückung eines Bauteils, der Aufdruck eines Piktogramms sowie eine Vielzahl weiterer Merkmale des Prüflings erkennen. Der „Livemodus“ des Programms erlaubt es, die eingesetzte Kamera zu justieren und die Kamerabilder in Echtzeit zu verfolgen. Im Livemodus kann der Prüfer Suchbereiche scharfstellen und selbst einen sich bewegenden Prüfling direkt unter die Lupe nehmen. MCD Vision ist auch über Fremdsoftware fernsteuerbar, als Interface kommt hierbei COM/DCOM oder eine .Net-Assembly zum Einsatz.

Für MCD Sherlock Vision erweiterten die Messtechnik-Spezialisten das hauseigene Toolmonitor Programm um das „Sherlock Software Interface“ des kanadischen Herstellers Teledyne DALSA. Über das Programm "Sherlock Investigation" werden Bildverarbeitungsprojekte angelegt und definiert, bevor sie zur Analyse in den Toolmonitor eingebunden werden. Die Sherlock Tools ermöglichen es auch, innerhalb des Toolmonitors zusätzliche Visualisierungs- und Verarbeitungsfunktionen zu nutzen. Ebenfalls im MCD Sherlock Vision System integriert, ist die unabhängige Bildverarbeitungs-Software „Common Vision Blox“ von Europas führendem Anbieter von Bildverarbeitungstechnologien, Stemmer Imaging. Die offene Schnittstelle von Common Vision Blox ist kompatibel mit zahlreichen Kameramodellen. Die Flexibilität und Funktionen, wie die Definition von Suchsektoren, Grenz- und Prüfwerten, optische Taumelkreisprüfung und der Livemodus, haben MCD Sherlock Vision zum Topseller der Birkenfelder gemacht.

Anspruchsvolle Bildverarbeitungsaufgaben lassen sich mit MCD Cognex Vision realisieren. Die High-End-Lösung setzt auf Smart-Cameras von Cognex. Die Bildverarbeitungs-Algorithmen laufen direkt in den intelligenten Kameras ab. Die Algorithmen und Bildverarbeitungstools werden mit Hilfe der einfach zu bedienenden Konfigurationsumgebung „EasyBuilder“ oder der Spreadsheet-Darstellung in der „In-Sight Explorer“ Software von Cognex angelegt und automatisiert abgerufen. EasyBuilder hilft sowohl erfahrenen Anwendern als auch Anfängern beim schnellen Setup, ganz ohne Programmierung. Durch die Anbindung des In-Sight Explorer an die MCD Software sind Vorhandensein und Positionsgenauigkeit von Bauteilen ebenso schnell prüfbar wie Qualitätsmerkmale bei Piktogrammen oder die Farbkontrolle von verbauten LEDs. Darüber hinaus kann eine externe Beleuchtungseinheit gesteuert werden.

„Für unsere MCD Vision Reihe arbeiten wir mit den Besten zusammen, um die besten Ergebnisse zu erzielen: drei exzellente Softwarepakete mit entsprechenden Hardwarekomponenten für alle Anforderungen bildverarbeitender Prüfverfahren“, kommentiert MCD Elektronik Software Entwicklungsleiter Gabor Tinneberg das Bildverarbeitungs-Trio.

www.mcd-elektronik.de/



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