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Markt- und Produktübersicht: Oszilloskop

Marktübersicht: Oszilloskop

In dieser Markt- und Produktübersicht haben wir umfassende Informationen zum Themenbereich "Oszilloskop" zusammengestellt. Unter den nachfolgenden Tabs finden Sie beispielsweise einen Überblick über die in letzter Zeit auf All-about-Test zu diesem Thema veröffentlichen Meldungen, eine Produktübersicht (Oszilloskop-Typen und Oszilloskope für spezielle Anwendungen) und eine Liste der Anbieter. Ergänzt wird dies durch Hintergrundinformationen, wie eine Erklärung wichtiger Auswahlparameter, Whitepaper und Weblinks. Diese Informationen sollen Ihnen die Einarbeitung in dieses Thema erleichtern sowie eine schnelle und einfache Vorauswahl bei der Beschaffung bzw. dem Kauf eines Oszilloskops ermöglichen.

Die hier dargestellten Informationen werden laufend aktualisiert.

 

Einführung

Einführung

Das Oszilloskop gehört auf Grund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu den wichtigsten Messgeräten in der Elektronik. Am Markt ist eine fast unüberschaubare Vielfalt von Geräten erhältlich. Einige Hersteller haben 10 oder mehr Produktfamilien mit jeweils verschiedenen Modellen im Angebot, was eine Auswahl des optimalen Geräts nicht ganz einfach macht. Ein Großteil der Oszilloskope hat zudem sehr ähnliche Eigenschaften, sie verfügen beispielsweise über zwei bis vier Kanäle, eine Auflösung von 8 Bit und eine Bandbreite von 100 MHz bis 1 GHz. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich meist durch die Anzahl der Kanäle, die Bandbreite und die enthaltenen Messfunktionen. Zusätzlich lassen sich die Geräte oftmals noch mit digitalen Logik-Kanäle ausstatten (Mixed-Signal-Oszilloskop).

Schwierig wird allerdings die Suche nach einem geeigneten Gerät, wenn es um spezielle Anwendungen geht, die beispielsweise mehr als vier Kanäle, eine höhere Auflösung oder spezielle Funktionen erfordern. Wir haben für Sie daher eine Übersicht mit Geräten zusammengestellt, die sich durch besondere Eigenschaften aus der großen Masse abheben.

Abgrenzung
 
Nicht betrachtet wurden hier Digitizer in Form von PXI-Modulen, mit denen sich viele der Standard-Messungen von Oszilloskopen ausführen lassen. Auch die Protokollanalyse (z.B. USB, CAN,LIN, I2C, …) wurde im Zuge diese Marktübersicht nicht als eine Besonderheit angesehen, da derartige Funktionen mittlerweile weit verbreitet sind. Um das nahezu unüberschaubare Angebot bei Oszilloskopen etwas einzugrenzen, haben wir nur Hersteller aufgelistet, die Geräte mit einer Bandbreite von mehr als 100 MHz anbieten. Unterhalb von 100 MHz sind auch zahlreiche USB-Oszilloskope erhältlich.

 

Wichtige Oszilloskop-Begriffe kurz erklärt
 
Auflösung - Anzahl der Bits mit denen das zu messende Signal "aufgelöst" wird. Konventionelle Oszilloskope haben meist eine Auflösung von 8 Bit. Dies bedeutet, dass im jeweiligen Messbereich insgesamt 256 Stufen (=2E8) für die Digitalisierung des Signals zur Verfügung stehen. Die Auflösung beträgt im 10 Volt Eingangsbereich damit 39 mV.
 
Bandbreite – Frequenzbereich, in dem ein Oszilloskop genaue Messungen durchführen kann (max. 3 dB Dämpfung eines Sinussignals). Die Bandbreite des Oszilloskops sollte idealerweise dem Fünffachen der höchsten zu messenden Frequenz entsprechen.
 
Abtastrate – Anzahl der Messungen pro Sekunde (bei Digital-Oszilloskopen). Die Abtastrate sollte mindestens um den Faktor 2,5 höher sein als die höchste Frequenzkomponente des zu messenden Signals.
 
Speichertiefe – Anzahl der Messpunkte, die sich im Speicher ablegen lassen. Die notwendige Speichertiefe lässt sich anhand des Produkts aus Abtastrate und Aufzeichnungsdauer abschätzen.
 
Interleaving – Beim Interleaving werden mehrere Kanäle gekoppelt, um eine höhere Abtastrate zu erreichen. Dadurch wird allerdings die Anzahl der verfügbaren Kanäle reduziert. Somit sind dann z.B. nur noch zwei von vier Kanälen nutzbar.

ENOB – Die effektive Amplitudenauflösung (Effective Number of Bits) ist ein Maß für die Güte der Umwandlung des zu messenden analogen Signals in das intern im Oszilloskop ausgewertete digitale Signal. Hier geht beispielsweise auch das Eigenrauschen und der Eigen-Jitter der Eingangsstufe und des A/D-Wandlers des Oszilloskops ein. Dieser Parameter ist besonders bei Highend-Oszilloskopen und hohen Frequenzen interessant.

Mixed-Signal – Ein Mixed-Signal-Oszilloskop verfügt neben den üblichen analogen Kanälen zusätzlich über digitale Kanäle, meist 8 oder 16. Dadurch lassen sich neben den anlogen Signalen auch Logikkänäle (z.B. Adress- oder Datenbus) darstellen, was besonders die Fehlersuche in gemischt analogen und digitalen Schaltungen erleichtert.

 

 

Wichtiger Hinweis:

Die hier aufgeführten Informationen wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt, wir übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Falls Sie Verbesserungsvorschläge haben, weitere Anbieter oder interessante Weblinks kennen oder einen Fehler entdeckt haben freuen wir uns über eine Nachricht. Bitte senden Sie dies an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!